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Wildkamera richtig platzieren - 8 Tipps für bessere Aufnahmen

 

Wildkameras richtig platzieren - 8 Tipps für bessere Aufnahmen

 

8 wichtige Tipps um ihre Wildkamera richtig zu platzieren und optimale Aufnahmen zu erzielen!

 

1. Das Prinzip einer Wildkamera verstehen

Wildkameras erfassen mit Hilfe eines Passiven-Infrarot-Sensors (PIR) sich bewegende Veränderungen gegenüber der Umgebungstemperatur.

Da Wildtiere üblicherweise deutlich wärmer als ihre Umgebung sind, löst die Wildkamera bei ihrer Erfassung eine Bild- oder Videoaufnahme aus.

2.  Der optimale Standort einer Wildkamera

 Die besten Plätze für den Einsatz einer Wildkamera sind: 

  • Kirrungen
  • Luderplätzen
  • Fütterungen
  • Salzlecken
  • Suhlen
  • Malbäume
  •  Wasserstellen
  •  Haupt- und Zwangswechsel
  •  Baue

Achten Sie insbesondere bei Bauen und Zwangswechsel darauf, die Kamera nicht zu nahe am Aus- bzw. Eingang oder Durchgang zu platzieren. Hier hat sich ein Abstand vom 3-6m bewährt, um auch sicher das gesamte Wildtier aufzunehmen.

Einen Wechsel überwacht man mit einer Wildkamera am effizientesten, wenn man die Kamera nicht im rechten Winkel zum Wechsel aufstellt, sondern längs des Wechsels ausrichtet. 

Bei Kirrungen, Luderplätzen. Fütterungen, etc. wird ein Abstand von 6-10 m empfohlen. 

3. Auf die Sonne achten

Direkte Sonneneinstrahlung auf der Kameralinse kann zu Fehlauslösungen führen. Achten Sie bei der Platzierung der Kamera darauf, Stellen mit direkter Sonneneinstrahlung zu vermeiden und richten Sie die Wildkamera am besten nach Norden aus.

Aufnahmen gegen die Sonne führen wie bei einer normalen Fotokamera zu „Schlieren“ auf den Fotos. Versuchen Sie solche Gegenlichtsituationen bereits bei der Platzierung ihrer Wildkamera zu vermeiden.

Platzieren Sie die Wildkamera möglichst so, dass im gesamten Erfassungsbereich möglichst wenig Sonnenlicht einfällt, da die Vegetation sich bei sonnigen Wetter stärker als die Umgebungstemperatur erwärmt und es dann bei Windbewegungen zu Fehlauslösungen kommen kann. 

Sollte sich direkte Sonneneinstrahlung nicht vermeiden lassen und zu Fehlauslösungen führen, können sie mittels Timereinstellung in ihrer Wildkamera die Aufnahme in der kritischen Tageszeit (zB. Mittagszeit) einfach ausschalten.

4.  Freie Sicht

Achten Sie besonders darauf, dass sich im Nahbereich der Kamera (ca. 3 Meter) keine Gegenstände befinden, die sich im Wind oder auf andere Weise bewegen können (zB. Äste, Büsche, Bäume, Blätter, Gräser und auch fließende Gewässer)

Einerseits führen diese Gegenstände bei Wind häufig zu Fehlaufnahmen, andererseits stören sie als gleißend helle Fremdkörper bei Nachtaufnahmen.

5. Stabil und nicht zu hoch montieren

Befestigen Sie die Wildkamera nur an festen und stabilen Gegenständen, die sich nicht bewegen können.

Die beste Höhe zur Positionierung einer Wildkamera ist etwa hüfthoch und leicht nach unten geneigt. Dadurch erreichen Sie einerseits die Gesamtaufnahme von Rehwild, Schwarzwild, Rotwild, etc. und andererseits entgehen Ihnen auch keine Dachse, Marder, Hasen, etc.

6. Empfindlichkeit des Sensors anpassen

Um bei unterschiedlichen Umgebungstemperaturen eine zuverlässige Aufnahme zu gewährleisten, stellen Sie die PIR Sensorempfindlichkeit im Sommer auf hoch und im Winter auf niedrig.

Durch die hohe Empfindlichkeit kann auch im Sommer der geringere Temperaturunterschied zwischen Wildtier und Umgebungstemperatur zuverlässig erkannt werden.

Bei Nacht kann der Bewegungssensor ggf. auch Bewegungen wahrnehmen, die sich außerhalb der Blitzreichweite befinden. Reduzieren Sie in diesem Fall die Sensorempfindlichkeit.

7. Serien- und Videoaufnahmen nutzen

Verwenden Sie die Serienbildfunktion oder die Videofunktion ihrer Wildkamera um mehrere Fotos/Videos von schnell wechselnden Wildtieren aufzunehmen. 

8. Batterielaufzeit optimieren

Wie Sie die Batterielaufzeit Ihrer Wildkamera erheblich verlängern können, erfahren Sie hier  

 

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1 Kommentar

  • Danke Supper

    A.Pein

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